Mit der Pilgernden Gottesmutter sieben Schritte auf dem Weg des Friedens

Sieben Schritte mit Maria auf dem Weg des Friedens - Schönstatt beim Katholikentag Würzburg 2026

Begegnungen im Schönstattzelt auf dem Katholikentag in Würzburg

Sr. M. Alena Engelhardt

Im Schönstatt-Zelt hatte sich dafür eine größere Zahl von Personen versammelt (Foto: SchPPH)
Im Schönstatt-Zelt hatte sich dafür eine größere Zahl von Personen versammelt (Foto: SchPPH)

Dicht gefüllt war das Schönstattzelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg, als ein sechsköpfiges Team des „Projekts Pilgerheiligtum“ die Anwesenden Besucher zu „Sieben Schritten auf dem Weg des Friedens“ eingeladen hat. Während des Programms kamen immer mehr Menschen hinzu: Schönstätter, interessierte Passanten, darunter auch Ordensschwestern. Im Mittelpunkt standen Erfahrungen, die Menschen in der Begegnung mit der Pilgernden Gottesmutter machen, und die Frage, wie Frieden im Alltag konkret wachsen kann.

 

 

"Mit Maria Sieben Schritte zum Frieden gehen" (Foto: SchPPH)
„Mit Maria Sieben Schritte zum Frieden gehen“ (Foto: SchPPH)

Frieden beginnt mit dem Ja Gottes

Jeder der sieben Schritte wurde mit einem Symbol und Erfahrungen aus dem Leben verbunden.

Sag Ja zu dir!“

lautete der erste Impuls. Lichtgläser auf den Tischen erinnerten an die Taufe und daran, dass Gott jedem Menschen längst sein Ja zugesprochen hat.

 

Beim Schritt

Jemanden liebevoll anschauen

wurden die beiden mitgebrachten Pilgerheiligtümer durch die Reihen gereicht. Wer wollte, konnte sich bewusst von Maria anschauen lassen, als Zeichen dafür, wahrgenommen und angenommen zu sein.

 

Auch das Thema Versöhnung spielte eine wichtige Rolle. Zum Schritt

Verzeihen

erhielten die Besucher kleine „Versöhnungsbändchen“. Sie sollten daran erinnern, wo im eigenen Alltag ein konkreter Schritt der Versöhnung möglich werden könnte.

 

Beim Impuls

Dem anderen Raum geben

wurden kleine rote Herzen verteilt. Darauf konnten Namen von Menschen geschrieben werden, die jemandem besonders am Herzen liegen und bewusst ins Gebet genommen werden sollen. Die Herzen wurden anschließend ins Schönstatt-Heiligtum auf der Würzburger Marienhöhe gebracht, um die genannten Personen dort der Gottesmutter anzuvertrauen.

 

 

Schritte, die den Alltag verändern

Weitere Schritte griffen Themen wie Selbstkritik, das Tragen fremder Lasten und die Offenheit gegenüber Fremden auf. Deutlich wurde dabei, dass die Pilgernde Gottesmutter Menschen über nationale, konfessionelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg verbindet.

Gemeinsam wird das Pilgerheiligtumslied gesungen (Foto: SchPPH)
Gemeinsam wird das Pilgerheiligtumslied gesungen (Foto: SchPPH)

Zu jedem Schritt wurde eine Karte mit einer Fußspur auf einen der Tische gestellt. Anschauliche Beispiele aus dem Leben machten die Impulse greifbar und sorgten nach Aussage vieler Teilnehmer für eine lebendige Atmosphäre. Zum Abschluss sangen zahlreiche Besucher gemeinsam mehrere Strophen des Pilgerheiligtumsliedes.

Es war klasse, wie ganz viele mitgesungen haben“,

berichteten die Verantwortlichen später begeistert.

Auch nach der Veranstaltung gab es zahlreiche positive Rückmeldungen. Besonders die Zeichen des Versöhnungsbändchens und der Herzen seien vielen Teilnehmenden in Erinnerung geblieben. Noch beim ökumenischen Pilgerweg sprach eine Besucherin das Team auf die Aktion an und bezeichnete sie als „sehr wertvoll“.

 

 

Mit dem Pilgerheiligtum durch die Stadt: So manches Gespräch ergibt sich ... (Foto: Brehm)
Mit dem Pilgerheiligtum durch die Stadt: So manches Gespräch ergibt sich … (Foto: Brehm)

Die Schönstattbewegung Deutschland war auf vielfältige Weise beim Katholikentag aktiv. Hier können Sie noch mehr davon lesen. Viel Freude!

 

 

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