Über das Projekt Pilgerheiligtum

Türen für Jesus und Maria öffnen

„Gott tritt ein, wo man Ihm Türen öffnet.“ – Durch den Familienvater und Diakon João Luiz Pozzobon begann in Santa Maria, Brasilien, die weltweit verbreitete Aktion der Pilgernden Gottesmutter von

Schönstatt. Maria besucht im Zeichen des Pilgerheiligtums die Menschen in ihrem Alltag. Sie bringt Jesus. Gottes Segen.

Biblische Botschaft – im Heute erleben

„In diesen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“

Lk 1,39 ff.

Glaube braucht Zeichen, Symbole, Bräuche

Im Zeichen des Pilgerheiligtums ist Maria unterwegs zu den Menschen. Für ein paar Tage werden Jesus und Maria als Besuch aufgenommen. Maria lädt ein: Öffne die Tür deines Herzens. ER will dich beschenken.

  • Hab einen Augenblick Zeit für Gott, für andere, für dich selbst
  • Geh auf Suche nach den Spuren der Liebe Gottes
  • Vertraue auf Gottes Kraft und Segen

Der schöne Platz

Gäste lässt man nicht irgendwo allein sitzen, man wendet sich ihnen zu. Das Pilgerbild erhält einen schönen Platz mitten im Alltagsgeschehen: auf dem Küchentisch, der Fensterbank, dem PC-Tisch … das macht den (Blick-)Kontakt leicht: Du schaust mich an. Ich bin nicht allein. Du gibst mir Kraft. Ich kann mich auf dich verlassen.

So geht es

Sieben bis zehn Familien oder Einzelpersonen bilden zusammen einen Pilgerkreis. Einmal im Monat empfängt jede/r das Pilgerbild und gibt es nach etwa drei Tagen weiter. Ein Plan regelt die möglichst gleichbleibenden Besuchsdaten. Eine Familie/Person aus dem Kreis übernimmt die Begleitung des Pilgerkreises als Ansprechpartner.

Dem Alltag Seele geben

Von innen her leben, nicht von außen gelebt werden. Der Besuch der Pilgernden Gottesmutter lädt ein, in diesem Sinn ein Zeichen zu setzen, zum Beispiel so:  

  • eine gemeinsame Mahlzeit als Familie ohne Hektik
  • Gott danken (Tischgebet, Morgen- / Abendgebet)
  • ein medienfreier Abend für ein gutes Gespräch
  • in der Heiligen Schrift lesen
  • eine Arbeit erledigen, die schon lange liegt

Warum das Kommen und Gehen?

Gewöhnung kann das Besondere des Lebens in Nichts auflösen. Das immer neue Kommen und Gehen hält wach:

Gott will Segen schenken. Jetzt!