Kleines Senfkorn Hoffnung – oder: Auch Frieden fängt klein an

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Rosenkranz mit Wildblumen und Kräutersamen

Silke Disch, Grundschullehrerin und Begleitperson eines Pilgerkreises in der Eifel, Bistum Trier, hat sich auf sehr kreative Weise in die Gebetsinitiative „Miteinander BETEN“ eingeschaltet. Sie schreibt:

„Dieser Rosenkranz mit Wildblumen- und Kräutersamen ist beim gemeinsamen Rosenkranzgebet unseres Pilgerkreises vor und während des Livestreams aus dem Urheiligtum am 24.03. entstanden und wird uns ebenfalls im Jubiläumsjahr begleiten – auch in der Schule.“

Und sie erklärt:

Der Rosenkranz in dieser Form hat sich während der Fastenzeit in der Schule und zuhause einfach so immer weiterentwickelt. Über die Kinderfastenaktion (Klimaschutz / Pflanzen in Bangladesch) und die Themen Hoffnung, Frieden und Gebet kam es dazu, dass sich der Kreis förmlich geschlossen hat.

Da mir der international gestaltete Rosenkranz für die Kinder bzw. Jugendlichen aus unserem Pilgerkreis anspruchsvoll erschien, wir sie aber trotzdem einbinden wollten, kam mir der Gedanke, diese Form einmal auszuprobieren. Mittlerweile haben wir in der Schule auch mit diesem Rosenkranz gebetet und ihn als Gebetsform näher kennengelernt.

Die Samentütchen des Rosenkranzes kamen dazu in die selbst gefalteten und gestalteten Hoffnungsschachteln, die die Kinder bereits zuvor angefertigt hatten. Zum Teil wurden sie im Anschluss schon konkret an Freunde oder Familienmitglieder verschenkt, die Hoffnung gerade gut brauchen konnten.

Dazu habe ich noch einen Impuls zu einem Gottesdienst verfasst:

Kleines Senfkorn Hoffnung oder Auch Frieden fängt klein an

Warum nicht einfach  mit eigenen Augen sehen,

                                    mit eigenen Ohren hören,

                                     achtsam sein,

                                     im Gebet nicht nur sprechen,

sondern auch still und aufmerksam sein?

Warum nicht einfach  den Mut haben, sich eine eigene Meinung zu bilden,

                                    auf Vorurteile und Verurteilungen verzichten,

                                     gerade jetzt in der Vorbereitung auf das Osterfest?

Warum nicht einfach fragen: „Jesus, was hättest du getan?“