Pozzobon-Tag in Schönstatt, „Die Kampagne ist wirklich schön!“

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Vor 70 Jahren, am 10. September 1950, begann die heute weltweite Aktion der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt durch den brasilianischen Familienvater und Diakon João Luiz Pozzobon. Beim „Pozzobon-Tag“ am Urheiligtum in Schönstatt-Vallendar am 10. September 2020, sprang etwas von seiner Glaubenstiefe und seinem missionarischen Feuer über.

In der großen Pilgerkirche verlor sich die Schar der ca. 120 Teilnehmenden aus den Gegenden um Wilhelmshaven, Köln, Mainz, Karlsruhe, Freiburg, Fulda, Trier, Limburg, Stuttgart u.a. Der äußere Abstand durch die Corona-Bestimmungen konnte die innere Nähe nicht mindern. Wie eine große Familie, die sich um die Mutter der Familie versammelt, vertraten die wenigen Anwesenden die ca. 46 000 Haushalte, die in Deutschland von der Pilgernden Gottesmutter besucht werden.

„Die Kampagne ist wirklich schön!“ (P. R.), fasst eine Teilnehmerin zusammen.

Pozzobon Tag in Schönstatt - Impressionen

„Ich bin beeindruckt, dass sich Herr Pozzobon niemals hat entmutigen lassen. Seit 1998 begleite ich zwei Kreise der Pilgernden Gottesmutter. Immer wieder mal haben die Personen gewechselt, aber bisher ist es immer wieder weitergegangen. Manchmal denke ich, es passiert ja eigentlich nicht viel, wenn die Muttergottes kommt. Aber es sind viele kleine Dinge, die geschehen oder für die man aufmerksamer ist. Mein Sohn, 16 Jahre alt, ist nicht so ‚kirchlich‘. Aber ich merke, er freut sich doch jedes Mal, wenn das Pilgerheiligtum bei uns ist.“ (F. U.)

„Wir haben drei Pilgerkreise in unserem Ort. Ich bin bewusst nach Schönstatt gekommen, weil ich großes Vertrauen auf die Gottesmutter habe. Heute habe ich gedacht, eigentlich könnte ich noch mehr Herzblut für die Pilgernde Gottesmutter geben, ähnlich wie João Pozzobon. Ich möchte nun mehr für die Teilnehmer unserer Pilgerkreise beten und auch mehr für sie da sein.“ (X)

Ein Spaziergänger beobachtet längere Zeit, was sich bei der Corona-Registrierung vor der Pilgerkirche abspielt. Leute kommen mit einem Bild der Muttergottes im Arm, alle dasselbe, alle irgendwie froh und gelassen. In der Pilgerkirche wird schon gebetet. Er kommt zur Registrierung und fragt: „Was läuft da heute ab?“ Er hört zu und geht weiter. Nach etwa einer halben Stunde kommt er wieder und meldet sich für den Tag an. Nachdem er die Teilnehmerunterlagen – Tagesheft und neu erschienene Pozzobon-Broschüre „140 000 km mit Maria für Gott und für die Menschen“ erhalten hat, sagt er: „Jetzt brauche ich noch das Bild von der Mutter Gottes.“ Er erfährt, dass das Bild der Pilgernden Gottesmutter nicht zu kaufen ist, weil es zu einer weltweiten Aktion gehört. Dann kauft er ein kleines Andenkenpilgerheiligtum und geht in die Pilgerkirche. Als am Ende des Gottesdienstes die Begleitpersonen der Pilgerheiligtümer gebeten werden, zur Segnung der Pilgerbilder und zur neuen Aussendung als Missionar und Missionarin der Pilgernden Gottesmutter nach vorne zu kommen, ist er mittendrin dabei und lässt sich mit seinem kleinen Marienbild segnen und aussenden. Der Funke ist übergesprungen.

In der Impuls-Stunde leuchtete das Leben und Wirken von Diakon Pozzobon auf. Einzelne begannen spontan, von ihren Erlebnissen mit der Pilgernden Gottesmutter zu erzählen, und drei Teilnehmerinnen berichteten, dass sie João Pozzobon noch persönlich erlebt hatten. Ins Auge gesprungen ist bei allen seine Schlichtheit und seine Liebe zur Gottesmutter. Als Erfahrung ist mitgegangen: Er ist glaubwürdig.

„Mir hat gefallen, dass gesagt wurde: „Wir sind die Werkzeuge der Gottesmutter. Wir sind ihre Füße, ihre Hände, ihr Gesicht, ihre Augen, wenn wir sie anderen weitergeben. So ist es. Wichtig ist vor allem die Treue.“ (Y)

Mit einem internationalen Rosenkranz um 19.00 Uhr im Urheiligtum, klang der gesegnete Tag aus.

Elemente des Pozzobon-Tages sind abrufbar auf der Website www.pilgerheiligtum.de

oder zu erhalten im Sekretariat Projekt Pilgerheiligtum:

  • Pozzobon-Broschüre „140 000 km mit Maria für Gott und für die Menschen“, 2,50 €
  • Video-Präsentation mit Text „Ich verwandelte mich in ein Eselchen, das die Mutter trug!“ (J. L. Pozzobon)
  • Video-Zeugnis „Ich habe ihn erlebt“ mit Pater Antonio Bracht (ab Ende Oktober)
  • Tagesheft „70 Jahre Beginn der Aktion der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt“ mit Gottesdienstgestaltung und Eucharistischem Lobpreis