Info an alle Teilnehmer/innen beim Projekt Pilgerheiligtum

Ph mit blumen
 Weitergeben der Pilgernden Gottesmutter in der Corona-Virus-Situation! 

Der Besuch der Pilgernden Gottesmutter schenkt Zuversicht und Kraft. Wenn und solange es möglich ist, sollte das Pilgerheiligtum weitergegeben werden. Die Begleitperson entscheidet mit den Teilnehmern, wie sie es machen möchten. Dabei ist zu beachten: 

  • Alle behördlichen und kirchlichen Anordnungen sind zu befolgen.
  • Die Weitergabe könnte so sein:

Das Pilgerheiligtum nicht im persönlichen Kontakt z. B. mit einem langen Gespräch übergeben. Lieber den telefonischen Kontakt pflegen und absprechen, wann man es z. B. an die Türklinke hängt. (Das Pilgerheiligtum kann auch vor der Weitergabe mit einem Desinfektionsmittel abgewischt werden. Vorschriften und Auflagen zur Desinfektion von Gegenständen liegen uns nicht vor.) Es geht um kluge Achtsamkeit.

  • Wenn es zu einer Ausgangssperre kommt: Daran halten!

Gegebenenfalls das Pilgerheiligtum nur im Rahmen eines erlaubten Ausgangs weitergeben und ohne persönliche Begegnung an einem abgesprochenen Ort in der Tasche platzieren.

Das Pilgerheiligtum kann auch bei der Begleitperson bleiben, die dann stellvertretend für die Teilnehmer ihres Pilgerheiligtumskreises betet. Möglichst ein Telefonnetz aufbauen: Diejenigen, die das Bild der Pilgernden Gottesmutter laut Plan weitergeben sollten, rufen bei der Person/Familie an, die nun das Pilgerheiligtum nicht erhält. Die gegenseitige Verbundenheit – auch ohne persönliche Begegnung – wird zum Gebet: „ Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18, 20)

  • Mit Maria für ein Klima des Vertrauens sorgen!

Wäre es nicht schön, wenn wir – jede und jeder an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten – uns einsetzen, damit nicht ein Klima der Angst um sich greift. Im Liebesbündnis mit Maria vertrauen wir: Nichts ohne dich, Maria. – Du wirst uns mit deiner Fürsprache helfen. Unter deinem Schutzmantel sind wir geborgen. Nichts ohne uns! – Wir halten uns an die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen.

  • Ein Wort von Pater Josef Kentenich

„Wir verstehen bei vielem nicht, warum der liebe Gott das zulässt. Aber er ist allweise; er weiß, warum. Er hält die Zügel des Weltgeschehens und unseres persönlichen Geschickes in seinen Händen, er lenkt und leitet alles, was geschieht.“ (J. Kentenich, Am Montagabend, Bd. I, S. 96)

„Unser Glaube allein gibt die Ruhe und Sicherheit, die der heutige Mensch nötig hat, wenn er nicht am Leben zerbrechen will, eine Sicherheit, die mit einer heiteren Gelassenheit verbunden ist.“ (P. J. Kentenich)

Bitten wir die Gottesmutter, dass sie die ganze Welt in dieser Zeit der Krise unter ihren Schutzmantel nimmt. Trainieren wir uns im klugen Vertrauen, indem wir das tun was sinnvoll ist und alles andere in Gottes Hände legen.

Ihr Team Projekt Pilgerheiligtum

Stand: 20.03.2020