Mit der Pilgernden Gottesmutter glaubwürdig leben – Klima wandeln

2020-03-07_BP-Bocholt (4)

Am 6. und 7. März 2020 fanden in Borken und Bocholt, Diözese Münster, Treffen mit den Begleitpersonen der Pilgerkreise statt. Die Veranstaltungen begannen jeweils mit einer Gebetszeit im Heiligtum. In den mitgebrachten Pilgerheiligtümern waren symbolisch alle vertreten, die im vergangenen Jahr von Jesus und Maria „besucht“ wurden. Alle Menschen und Anliegen wurden hineingenommen in das gemeinsame Gebet. Bei der erneuten Aussendung der Bilder der Pilgernden Gottesmutter wurde jeder Begleitperson eines Pilgerheiligtums das Wort Jesu am Kreuz zugesprochen: „Siehe da, deine Mutter!“ (Joh 3,27)

„Wann und wie habe ich das Wirken der Pilgernden Gottesmutter erlebt?“ – Auf diese obligatorische Frage in der Runde, wurden wieder vielfältige, Mut machende und immer wieder auch berührende Zeugnisse erzählt. Und immer wieder war zu hören: „Die Leute – und auch ich – vermissen die Gottesmutter, wenn sie wieder weitergeht und freuen sich, wenn sie wieder kommt.“ Von einer besonderen Advents-Aktion mit der Pilgernden Gottesmutter, die in Ahaus stattfand, wird zu gegebener Zeit extra berichtet.

Der Impuls von Sr. Marié war geprägt vom Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung: „Der Geist Gottes wohnt in Eurer Mitte – Klima wandeln.“ – Maria ist eine Klimawandlerin der Herzen. Sie wirkt! Gott wirkt! – Doch es braucht immer wieder den Ausstieg aus der Hektik des Alltags, die mitreißt und oft auch wegreißt von dem, was wir eigentlich ersehnen und wollen. Gott braucht Menschen, die als glaubwürdige Christen Klima prägen und Klima wandeln. Vor 70 Jahren begann Diakon João Luiz Pozzobon in Santa Maria, Brasilien mit der Aktion der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt. Seine Liebe zu Jesus und Maria, sein Leben, sein missionarisches Wirken, alles an ihm war glaubwürdig, authentisch, echt. So erklärt sich, dass aus einem kleinen Anfang eine heute weltweite segensreiche Initiative entstehen konnte. Er selbst hatte gar nicht die Absicht, etwas Großes zu machen. Er bringt die Motivation für sein Handeln auf den einen, tiefen Punkt: „Die Gottesmutter hat sich mir anvertraut, es lag nun an mir, sie nicht zu enttäuschen.“ Jeder Besuch der Pilgernden Gottesmutter ist eine Einladung, an meinem Platz, so gut ich kann, an einem guten Klima mitzuwirken. SIE wird dazu vom Heiligtum aus ihren Segen schenken.