Sr. M. Janika Trieb
Am 20. September 2026 trafen sich über 20 Personen aus den Pilgerkreisen im Bistum Trier am Ursprungsort Schönstatt. Das Treffen stand unter dem Thema: Maria – Hoffnung und Halt in stürmischer Zeit.
Schon vor dem Gottesdienst gab es ein frohes und herzliches Hallo, weil sich einige Teilnehmer schon von früheren Treffen kannten. Wer dazu gehörte, war leicht festzustellen, weil die Pilgerheiligtumsbilder aus den Kreisen mitgebracht wurden. So erkannte man die Teilnehmer an den blauen Taschen oder an den Marienbildern, die sie in den Händen trugen. Am Ende des Gottesdienstes in der Pilgerkirche segnete Pater Stefan Strecker, Wallfahrtsleiter am Ort Schönstatt, die Pilgerheiligtümer neu und sagte dabei:
„Mit den Bildern werden auch alle Leute mitgesegnet, die die Pilgerheiligtümer empfangen!“
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Pilgerhaus, bei dem die Marienschwestern zur bevorstehenden Feier ihres 100-Jahr-Jubiläums einluden und eine kleine Überraschung und einen Bon für Kaffee und Kuchen verlosten, trafen sich die Teilnehmer aus den Pilgerkreisen zum thematischen Impuls. Angeregt davon kam es zu einem schönen Austausch, in dem Beispiele vom Wirken der Gottesmutter erzählt wurden.
Jemand erzählte: Eine Frau, die sonst eher ein wenig mürrisch wirkt, rief bei der Begleitperson an und fragte nach der „Gottesmutter“. „Ich warte schon auf sie!“ Damit gab sie zu erkennen, dass sie die Gottesmutter gerne empfängt und froh über ihren Besuch ist.
Auch schwierige Fragen kamen ins Gespräch, z. B. was zu tun ist, wenn die Kreise kleiner werden. Eine Teilnehmerin fasste danach Mut und sagte: „Ich werde doch nochmal versuchen, jemanden anzusprechen!“
Bei der Andacht im Urheiligtum wurde für viele Anliegen gebetet. Es gab auch die Gelegenheit, Namen von Menschen, die der Gottesmutter anvertraut werden sollten, laut auszusprechen. Zum Schluss sprachen die Begleitpersonen gemeinsam ein Gebet und stellten sich der Gottesmutter neu zur Verfügung.
Dankbar und gestärkt vom Besuch am Wallfahrtsort Schönstatt verabschiedeten sich die Teilnehmer. Manche waren sogar vom Saarland her angereist. Gefragt, ob sie schon mal hier war, sagte Frau B. aus Freisen:
„Ich bin zum ersten Mal bei einem solchen Treffen und ich genieße jede Minute!“



