Schwester M. Angeline Duvoisin
Ein bisschen Pozzobon
Ein klein wenig Pozzobon sein während 2 Monaten; jedoch weniger zu Fuss als vor allem mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs und die Gottesmutter nicht auf der Schulter tragend, sondern auf einem Wägelchen fahrend. Dabei durfte ich aufmerksamen, hilfsbereiten Menschen begegnen, die sich freuten, der Königin einen Dienst erwiesen zu haben, auch wenn SIE ein wenig hinterm Sternenkranz verborgen war.
Europa-Glocke?
„Haben Sie eine Europa-Glocke dabei?“ fragte ein Mann, nachdem er half, die Königin eine Treppe hoch zu tragen.
Das Mindeste für SIE tun!
Ein jüngerer Mann, der die Königin offen in der Sommerhitze durch die Strassen einer reformierten Stadt Lausanne vom Bahnhof zur Kirche trug und meinte:
„Das ist das Mindeste, was wir für SIE tun können.“
Privataudienz
Bei Einzelbesuchen waren die Herzen oft so berührt, dass still Tränen flossen. Die Königin war auch bei einigen fleissigen Pilgerheiligtums-Aposteln zu Besuch, einfach um DANKE zu sagen.
Ein Vögelchen zu Besuch
Genau beim Gesätz „der uns den Heiligen Geist gesandt hat“ setzte sich das Vögelchen auf die Türe und später auf das Türmchen der Europa-Königin. Obwohl der kleine Vogel schon eine geraume Zeit in der Kirche war, trat es nur bei diesem Gesätz kurz für alle sichtbar in Erscheinung. Ansonsten unterbrach es unsere Andacht nicht.
Eine Zusammenfassung
Am letzten Tag mit der Europa-Auxiliar in Genf ging mir durch Kopf & Herz:
„Kümmert euch zuerst um das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben.“
Das ist sozusagen eine Zusammenfassung, was ich mit der Königin erleben durfte in diesen herzen-bewegenden Wochen.
Die Motivation … bereit für Überraschungen
Der Motor war für mich einfach zu sorgen, dass MARIA vielen Menschen begegnen kann in der Sehnsucht, dass SIE machtvoll wirken möge. Und dabei Ihr Wirken nicht zu unterschätzen, weil es vor allem still, diskret und somit überraschend anders geschieht.
Staunen …
wie die MTA kleine und grössere Fragen gelöst hat.
wie das Puzzle-Spiel mit den gefüllten Terminplänen anderer Personen zusammenging,
sogar ein Bischof hatte Zeit für eine Privataudienz, genau in einem idealen Zeitfenster.
Freuen …
was kurzfristig alles möglich wurde, wie Ideen umgesetzt werden konnten,
wie Organisten ihr Liedprogramm veränderten zu Ehren von MARIA.
Realisieren …
dass die Auxiliar ausgerechnet bei den Fronleichnamsfeierlichkeiten in der schwer-geprüften Gemeinde von Crans-Montana dabei war.
Ein Kind bemerkte beim Öffnen der Flügeltüren der Auxiliar:
„Es ist ein Fenster in den Himmel.“
Ja, die Flügeltüren sind ein guter Anschauungsunterricht, auch unsere Herzenstüren zu öffnen für den Himmel und immer wieder neu offen zu sein. Danke, liebe Königin, für Deine überraschende Dynamik!
Fotos: Schwester M. Angeline Duvoisin





