„Es ist für uns eine Ehre, dabei sein zu können!“

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25 Jahre Projekt Pilgerheiligtum in Deutschland

Internationaler Auftakt zum Jubiläumsjahr im Urheiligtum am 25. März 2022

„Wir haben mit einem Rosenkranzgebet gerechnet und dann war es so eine besondere Feier! Es ist für uns eine Ehre, dabei sein zu können!“ – So ein Ehepaar aus der Polnischen Mission in Köln. Die Freude, an der Eröffnung des Jubiläumsjahres im Urheiligtum teilnehmen zu können, war ihnen anzusehen.

Am Vorabend des Hochfestes „Verkündigung des Herrn“ kamen etwa 30 Personen im und vor dem Urheiligtum zusammen, um mit der Initiative „miteinander BETEN“ am Ursprungsort Schönstatts das Jubiläumsjahr zu eröffnen.

Gebetszeit mit Vertretern aus fünf Sprachgruppen

In fünf verschiedenen Sprachen und mit Vertretern aus den entsprechenden Landesmissionen in Deutschland gestaltete das Team in Schönstatt das Eröffnungsgebet. Zu Beginn begrüßte Pater Lothar Herter die Gebetsgemeinschaft vor Ort und viele weitere, die sich aus anderen Ländern über die Webcam ins Urheiligtum eingeschaltet hatten.

Im festlich geschmückten Urheiligtum stand vorne im Altarraum die „Deutschland-Auxiliar“, das große Pilgerheiligtum, das immer wieder durch Deutschland wandert und 2014 von Papst Franziskus gesegnet worden war. Im Laufe der Feier wurden Fahnen der Länder nach vorne gebracht. In ihren Sprachen dankten die Einzelnen der Gottesmutter Maria für ihr Wirken im Zeichen des Pilgerheiligtums.

Danke, Maria! – Mit DIR in die Zukunft!

Was viele bewegt, kam im Mottolied zum Ausdruck: „Danke, Maria! Wir danken dir. Mit dir in die Zukunft. – Wir vertrauen dir. Führe uns! Segne uns!“  Ein besonderer Moment war die Anbringung des Jubiläumsbandes mit dem Jubiläumsmotto am Pilgerheiligtum durch das polnische Ehepaar. Es folgte das Rosenkranzgebet in den Sprachen Englisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch und Deutsch. Eine dichte Gebetsatmosphäre entstand. Zu den Gesätzen wurden brennende Lichter für die vielen Anliegen im Altarraum aufgestellt, unter anderem auch die Bitte um ein Ende des Krieges in der Ukraine. Nach den zehn Ave Maria wurde jeweils das Mottolied in einer anderen Sprache gesungen, um damit die Zuversicht auszudrücken, die Maria allen im Heiligtum schenkt.

Jubiläumsgebet erstmals im Urheiligtum gesprochen

Ein besonderer Moment war das Beten des Jubiläumsgebetes, das zum Auftakt des Jubiläumsjahres nun zum ersten Mal im Urheiligtum gesprochen wurde. Es gipfelt in der Weihe Deutschlands an die Gottesmutter. Beim Jubiläumsfest am 1. Oktober am Urheiligtum wird diese Übereignung unseres Landes an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt mit allen Pilgern erfolgen. Damit Anwesende, die kein Deutsch verstehen konnten, das Geschehen in Stille mitvollziehen konnten, erhielten sie in ihrer Sprache eine kleine Einstimmung dazu. Durch göttliche Fügung fiel der Auftakt des Jubiläumsjahres mit dem Datum der Marienweihe Russlands und der Ukraine durch Papst Franziskus zusammen. Diese Weihe wurde an diesem Abend auch im Urheiligtum mit den Worten des Heiligen Vaters vollzogen. Aus der Gebetsgemeinschaft im Urheiligtum wurde mehr und mehr eine tiefe Glaubensgemeinschaft, die auf die Wirkmacht der Friedenskönigin vertraut.

Zum Abschluss der Feier gab Pater Herter den Abendsegen allen, die vor Ort sich versammelt hatten und auch den vielen Betern, die über die Webcam mit dem Gnadenort verbunden waren. Das Lied der Mae Peregrina, über die ganze Welt und in vielen Sprachen bekannt, fasste danach noch einmal die Freude über 25 Jahre Projekt Pilgerheiligtum in Deutschland zusammen.

Der Dank am Ende der Feier galt neben Pater Lothar Herter den Vertretern von den verschiedenen Sprachgruppen und besonders dem Team von Schönstatt-TV, das für eine sehr gute Übertragung gesorgt hatte.