Ein Abend von Lebensträgern für Lebensträger der Pilgernden Gottesmutter

alle2-unscharf

Video-Konferenz von Engagierten beim Projekt Pilgerheiligtum

Das Nationale Team vom Projekt Pilgerheiligtum lud am 26.02.2021 von 19.00 bis 21.00 Uhr zu einer Video-Konferenz von Engagierten beim Projekt Pilgerheiligtum ein. Die Moderatoren des Abends, Ehepaar Ulrich und Birgit Nikolayczik, führten in das Anliegen ein:

  • Uns vernetzen mit den Erfahrungen, die wir alle haben, damit unsere Freude an dem Apostolat der Pilgernden Gottesmutter wächst
  • uns neu entzünden lassen, damit wir mit Begeisterung unser Apostolat weiterführen können
  • uns gegenseitig neu motivieren und stärken, damit wir weiter missionarisch tätig sein können
  • unsere unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten bündeln um sie für das „Projekt Pilgerheiligtum“ stärker als bisher nutzbar zu machen
  • uns bewusstmachen, dass das Projekt seine Wirksamkeit durch die Gnaden, die vom Ursprungsort – dem Urheiligtum – ausgehen, erhält.

Das Ehepaar Gerd und Doris Freisberg gab durch Präsentation und Statement Einblick in das, was sie 2004 als Familie bei einer internationalen Konferenz der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Santa Maria, Brasilien, erlebt hatten. Sie kamen dem Initiator, dem Familienvater und Diakon João Luiz Pozzobon, näher und lernten, die Größe und Weite seiner Sendung besser zu verstehen. Am Ende des Treffens wurde eine Auxiliar, das ist eine Nachbildung des großen Pilgerbildes von Herrn Pozzobon, gesegnet und für Deutschland ausgesendet. Zur Sprache kam, dass es im kommenden Jahr 25 Jahre Projekt Pilgerheiligtum in Deutschland gibt. Anlass zum Danken und Ansporn, die kommenden 25 Jahre in Blick zu nehmen.

Wenn viele kleine Leute an vielen Orten kleine Schritte tun, dann wird etwas Großes, erinnert Rita Oehler. Egon Oehler stellte den Zusammenhang zur Zeitsituation her und fasst zusammen: „Die Vielfalt der Herausforderungen ist immens und scheint fast unlösbar.“ Er ist überzeugt: „Wenn wir als Kirche attraktiv sein wollen, dann müssen wir Jesus und Maria wieder in den Mittelpunkt stellen. Jesus nennt uns das Salz der Erde – nicht den Zucker der Welt! … Neuevangelisierung ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Und wir haben mit der Gottesmutter von Schönstatt die uns ihren Sohn bringt, eine großartige Wegbereiterin und Wegbegleiterin. Sie ist der große Missionar sie wird Wunder wirken und Sie braucht uns als Werkzeuge.“ Am Schluss seiner Ausführungen steht ein treffendes Zitat von Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS Kinderdörfer:

„Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“

Um das Gehörte zu verarbeiten, schaltete sich der Kreis über die Webcam ins Urheiligtum ein zu einigen stillen Augenblicken vor dem eucharistischen Herrn und der Gottesmutter.

Beim abschließenden Austausch im Plenum zeigte sich, dass es gut ist in absehbarer Zeit wieder ein Lebensträger-Treffen anzubieten, um im Austausch zu bleiben und Themen in Blick zu nehmen.

Mit dem Lied „Maria, mit dir unterwegs … Du, pilgernde Mutter, bringst Christus, das Licht der Welt“ und dem Segen von Diakon Ulrich Nikolayczik, endete der Abend.