Advent in Goslar – SIE ist dabei


Bei Frau S. aus Goslar ist die Pilgernde Gottesmutter wann immer möglich dabei, vor allem im Advent. Sie ist gerne Begleitperson eines Pilgerheiligtums, weil sie die Nähe und Hilfe der Gottesmutter Maria schon oft tief erfahren hat. Sie erzählt:

„Als kleines Mädchen ging ich mit meiner Oma jedes Jahr im Oktober in ein kleines Kapellchen, um den Rosenkranz zu beten. Unsere Pfarrkirche war weit entfernt, nur dieses Kappelchen war in der Nähe. Die Zeit war sehr schön und irgendwann spürte ich, dass die Muttergottes bei mir ist. Damals lernte ich ein Gebet zur Muttergottes, das ich oft betete. Es ist ähnlich wie “Unter deinem Schutz und Schirm“ nur in polnischer Sprache. Dieses Gebet half mir immer in verschiedenen Situationen.

Im Jahre 1984 kam ich nach Deutschland. Hier heiratete ich und bekam zwei Kinder. In der Gemeinde lernte ich zwei Frauen kennen, die wie Geschwister zu mir waren. Sie nahmen mich oft mit nach Bad Salzdetfurth zum Schönstatt-Kapellchen. Dort fühlte ich mit sehr wohl. Damals wusste ich nicht, was Schönstatt überhaupt ist. Aber das Kapellchen und besonders das Bild der Muttergottes mit dem Jesuskind, sprachen mich sehr an. Vorträge, Gebete und Vieles mehr, machte ich mit. Ich wusste nichts weiter von Schönstatt, ich fuhr einfach mit.

Vor vier Jahren sprach mich eine Schönstatt-Schwester an: ob wir uns nicht vorstellen können, die Pilgernde Mutter bei uns in der Gemeinde einzuführen, und ob ich das nicht leiten möchte. Das tue ich inzwischen. Wir sind 13 Familien, die die pilgernde Mutter willkommen heißen.( D. S.)