Bündnistag in Schönstatt – mit dabei das Projekt Pilgerheiligtum

uh 18 Okt2

„Hoffnung für alle – Maria“ – Das Motto der Schönstatt-Wallfahrt ist ein Wort, das Mut macht, besonders in dieser unsicheren Zeit.  Die Gottesmutter Maria schenkt Hoffnung und Zuversicht. Das konnten auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Schönstatt-Tag am 18. Oktober wieder neu erfahren. Unter ihnen waren auch viele, die beim Projekt Pilgerheiligtum mitmachen. Einige Begleitpersonen hatten ihre Pilgerheiligtümer dabei. Sie stellten sie ins Urheiligtum, an diesen besonderen Ort, wo am 18. Oktober 1914 die Gottesmutter mit Pater Josef Kentenich und den um ihn versammelten Jugendlichen ein Liebesbündnis schloss. Alles, was in Schönstatt in über 100 Jahren geworden ist, hat seinen Ursprung in diesem Liebesbündnis.

Im Festgottesdienst am Vormittag stand die Fahne der Pilgernden Gottesmutter vorne im Altarraum. „Sie ist der große Missionar – Sie wird Wunder wirken.“ – Diese Erfahrung machen viele Menschen auf der ganzen Welt: Die Gottesmutter führt zur Begegnung mit Christus, mitten im Auf und Ab des Lebens. Sie hinterlässt eine Spur des Segens, wo immer sie mit ihrem Kind aufgenommen wird.

Im Alternativangebot gab es Gelegenheit, dem brasilianischen Familienvater und Diakon Joao Luiz Pozzobon zu begegnen, der vor 70 Jahren die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter begann und dafür 140 000 km mit einem ca. 11,5 kg schweren großen Pilgerheiligtum zurücklegte.

Die „Schönstatt-Meile“ bot Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Auch der Stand vom Projekt Pilgerheiligtum war Anlaufstelle für Fragen und Austausch. So manch einer fand dort auch einen schönen Artikel aus dem Angebot des Projektes.

Eine besondere Freude war es, dass Familie I. aus der Diözese Hildesheim ihr Liebesbündnis geschlossen hat. Schon länger begleitet die Familie auch ein Pilgerheiligtum in ihrer Gemeinde.

Nach der Bündniserneuerung am Urheiligtum segnete der Priester wie jeden Monat am 18. die  Pilgerheiligtümer. Ein Bild der Pilgernden Gottesmutter wurde direkt ausgesandt für den Pilgerweg rund um das Schönstatt-Heiligtum in Waldstetten bei Walldürn.  

Wo die Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt ist, da entsteht Hoffnung. Dieses Vertrauen stärkt, das wurde beim Bündnistag spürbar.

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