Eindrücke einer Jubiläumsreise und Zeugnisse vom Wirken der pilgernden Gottesmutter
– Schwester M. Angela Ginzler
Am 17. März 2026 kamen 32 „Begleitpersonen“ der Pilgerheiligtumskreise aus dem Raum Borken in der Schönstatt-Au Borken zusammen. Eingeladen waren auch Mitarbeitende aus Seniorenheimen, in denen die Pilgernde Gottesmutter regelmäßig zu Besuch ist. Neben Austausch und Begegnung prägten Impulse aus der internationalen Bewegung sowie persönliche Zeugnisse vom Wirken der pilgernden Gottesmutter den Nachmittag.
Weltweite Verbundenheit wird erfahrbar
Als Referentin war Schwester M. Alena Engelhardt, Leiterin des Projekts Pilgerheiligtum, zu Gast. Sie brachte die „Auxiliar“ für Deutschland mit – ein großes Bild der pilgernden Gottesmutter von Schönstatt, das in seiner äußeren Form an die Ursprünge der Initiative der pilgernden Gottesmutter durch João Luiz Pozzobon in Brasilien erinnert.
In lebendigen Berichten schilderte sie Eindrücke ihrer Jubiläumsreise nach Brasilien und der Begegnung mit rund 700 Teilnehmenden aus aller Welt. Begegnungen mit der Familie des Initiators der „Kampagne“, João Luiz Pozzobon, sowie mit zentralen Orten seines Wirkens, machten die Geschichte der Initiative für die Anwesenden greifbar.
Glaube im Alltag – Erfahrungen, die tragen
Im anschließenden Austausch wurde deutlich, wie konkret die Pilgernde Gottesmutter im Alltag wirkt. Eine Teilnehmerin berichtete überrascht: Bei einem Krankenhausbesuch habe sie das Pilgerheiligtum im Zimmer ihrer Tochter vorgefunden.
Ein anderes Zeugnis erzählte von einem Familienvater, der nach einem schweren Sturz lebensgefährlich verletzt war. Eine Gebetskette mit Teilnehmenden aus Pilgerheiligtum-Kreisen bildete sich, um für ihn zu beten: „Es ist ein Wunder, dass dieser Mann wieder ganz gesund wurde.“
Immer wieder wurde auch die persönliche Erfahrung benannt: „Die Gottesmutter ist da, sie hilft mir in meinem Alltag!“

Sendung als „Missionare der Hoffnung“
Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmenden mit ihren Pilgerheiligtümern im Schönstatt-Heiligtum Borkens. Im gemeinsamen Gebet wurden die Menschen aus den Pilgerkreisen der Gottesmutter anvertraut und um die Seligsprechung des Initiators, João Luiz Pozzobon, gebetet. Mit dem Segen wurden die Teilnehmenden neu gesendet als „Missionare der Hoffnung“, die den Glauben im Alltag zu den Menschen weitertragen.





